Nachsuche

Trotz großer Sorgfalt und Umsicht kommt es bei der Jagdausübung immer wieder vor, dass selbst tödlich getroffenes Wild abgeht und nicht sofort gefunden werden kann. Ebenso schwierig ist es oftmals, vom Straßenverkehr angefahrenes Wild zu finden. Hier sind spezialisierte Nachsuchen-Gespanne mit entsprechender Erfahrung gefordert. Seit 2001 ist der Jagdschutzverein in der glücklichen Lage über eine Nachsuchenstation mit einem Gespann zu verfügen. Dies ist vor allem Herrn Bernd Rupp zu verdanken, dessen Wirken und Engagement wesentlich dazu beigetragen haben. Herr Rupp war Vorsitzender des Fachausschusses "Jagdhundewesen" im BJV.

Willi Lotterschmid mit Dt.Kurzhaar "Ayka vom Donaumoos"

Vom BJV anerkanntes Nachsuchengespann: Willi Lotterschmid 0171 4427032

Voraussetzungen für ein Nachsuchengespann

Das Nachsuchengespann besteht aus einem Nachsuchenführer und einem oder mehreren
anerkannten Nachsuchenhunden die er führt.
Als Nachsuchenführer kann anerkannt werden wer:

  1. Im Besitz eines gültigen Jahresjagdscheines ist.
  2. Einen nach den Richtlinien des Jagdgebrauchshundeverbandes e.V. geprüften, zuchtbuchmäßig eingetragenen und geeigneten Jagdgebrauchshund führt.
  3. Über die notwendige zeitliche Flexibilität verfügt.
  4. In seiner Leistungsfähigkeit für diese Aufgabe nicht eingeschränkt ist.
  5. Sich verpflichtet, gegenüber Dritten keine Angaben zu Personen und Revieren zu machen und darüber Stillschweigen zu wahren.
  6. Keine gewerblichen Nachsucheneinsätze durchführt.

Voraussetzungen eines Nachsuchenhundes

Leistungsnachweis

Der für einen Nachsuchenführer geeignete Jagdgebrauchshund muss eine der folgenden Prüfungen abgelegt haben:

  • Verbandsschweißprüfung
  • Vorprüfung BGS und HS

Der Nachsuchenhund muss über die notwendige Wildschärfe verfügen.
In schwierigem Gelände müssen dafür geeignete Hunde eingesetzt werden.

Zusätzlich muss der Nachweis über 5 erschwerte Nachsuchen (Mindestlänge 400m) bei der Kreisgruppe erbracht werden.